Welche 5 Sätze wir von Nicht-Eltern nicht mehr hören wollen

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Nicht-Eltern meinen sich ja oft besser mit Erziehung auszukennen, als die versammelte Elternschaft am Kollwitzplatz. Oder welcher Mama oder welchem Papa,ist es noch nicht passiert, dass sie einen ungewollten Tipp bekommen haben, der gerade von Kinderlosen immer von grosser Hilfe ist?! 😉

Hier meine 5 Lieblingssätze und wie man am besten reagiert:

Lass dein Kind einfach nicht im Auto essen, dann gibt es auch keine Sauerei

Seid ihr jemals mehr als 20 Minuten mit einem hungrigen Kleinkind in einem Auto gefahren? Man stelle sich an dieser Stelle das hysterische Krümmelmonster vor, dass in der Dauerschleife nach Keksen verlangt. Was tut man also, um nicht in den Gegenverkehr zu rasen? Richtig, man reicht Kekse, Apfelstücke oder Brote auf die Rückbank, zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Wer mit seinen Kindern zu McDonalds geht, handelt verantwortungslos.

McDonalds ist zu stark. Allein schon die einladende Rutsche im Eingangsbereich hat magische Wirkung auf Kinder. Ich hasse dieses „Restaurant“, ich hasse das Essen und ich hasse diese Luftballons am Stil. Aber Kinder lieben es. Leider. Es ist ungesund, aber manchmal macht es den Tag ein bisschen einfacher.

Du darfst dir nicht von deinem Kind dein Leben kontrollieren lassen.

Doch, genau das will ich. Weil meine Kinder mein Leben sind.

Warum bist du immer so müde? Sag deinem Kind, es soll zurück in sein Bett gehen.

Man könnte auch einer Katze sagen, sie soll von der Couch aufstehen und in ihr Körbchen gehen. Es ist wirkungslos und es wird auch immer so bleiben. Und mit Ignoranz hat man auch nur schlechte Erfolge. Wenn man richtig Pech hat, erzeugt man damit genau das Gegenteil, und dein Kind setzt sich morgens um 5Uhr ans Schlagzeug oder singt in Discolautstärke das gesamte Liederrepertoire der Kita.

Ich habe das gleiche Problem mit meinem Hund. Zeig`ihm wer der Boss ist.

Vergleiche niemals deinen Hund mit meinem Kind. Ok, für dich ist dein Hund dein Kind. Aber deinem Hund kannst du auch mal allein zu Hause lassen oder vor dem Supermarkt anbinden. Das geht mit einem Kind definitiv nicht. Eltern sein bedeutet das jahrelange Vorgeben tausender kleiner Richtlinien, welche mit Tränen und Frustration einhergehen, und dessen Früchte wir (hoffentlich) in den nächsten Jahren tragen werden. Also, liebe Hundeeltern: Sitz! Platz! Aus!!!

Foto: Lisa Lustich