Es wird nochmal richtig heiss – Ab zum Wasserfest

Am letzten Augustwochenende gehen die Temperaturen nochmal richtig hoch. Da kommt das Wasserspektakel der Berliner Wasserbetriebe wie gerufen. Denn hier waren wir auch letztes Jahr und es war für Ella ein Riesenspass. Es gibt ein Bühnenprogramm für Kinder, Schminken, Basteln, Entenangeln und vieles mehr. Die Wasserwelt vor der Niederländischen Botschaft lädt am Spreeufer zu Wasserspielen ein. Toll ist es für die Kleinen im riesigen durchsichtigen Ballon übers Wasser zu krabbeln. Natürlich gibt es ausgesuchte Gastronomie mit leckerer Eiscremè und kühlen Getränken. Los geht das Ganze am 29.08. von 13-21Uhr, rund um die Jüdenstraße

Wasserfest

      Foto: www.berliner-wasserbetriebe.de

Schulbeginn mal nachhaltig – Coole Aktion von name it

In einigen Bundesländern war es schon soweit, in Berlin und Brandenburg steht er kurz bevor, der Schulbeginn. Die Erst- und vielleicht noch Zweitklässler wird es freuen. Alle anderen Kids versetzt dieses Ereignis nicht unbedingt in Jubel. Sei denn Mama und Papa motivieren die lieben Kleinen mit einem Shoppingtrip zu name it, denn hier kann man in diesen Tagen seine alten Klamotten mitbringen und verwerten lassen. 3 Filialen in Berlin warten auf euch. Für jedes Kilo spendet name it 0,30 Euro für die Krankenhaus Clowns. Eine richtig gute Sache. Somit wird der Kleiderschrank ausgemistet, Mama freut sich, das Platz für Neues ist, und gleichzeitig tut man noch was Gutes. So durchorganisiert und durchgestylt kann das neue Schuljahr gerne starten.

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Kitaferien! Entspannung fürs Kind – Anspannung für Mama

Puh, ich befinde mich am Anfang von Woche 2 der kitafreien Zeit. Und ich entwickle mich zum Organisationsprofi; man hat ja auch keine andere Wahl. Denn sowohl mein Mann, als auch ich, haben nämlich keine Ferien. Mein Urlaub wird bereits im Vorjahr geplant, da weiss ich natürlich noch gar nicht, wann die Kita gedenkt zu pausieren. Mein Mann arbeitet in der Gastronomie. Selbstredend dass in den Sommermonaten nicht geurlaubt wird. Tja, selbst Schuld wenn man so familienunfreundliche Jobs hat. Da fällt mir glatt wieder die Weisheit „Intelligenz beginnt bei der Berufswahl“ ein. Nun gut, wir machen das Beste daraus und spannen natürlich die gesamte Familie ein. In Woche 1 war Ella 3 Tage bei Papa-Oma und 1 Tag bei Mama-Oma. Den Rest der heissen Tage verbrachte ich mit Ella im Kinderplanschbecken, am See oder im Freibad. Ich liebe überfüllte Freibäder im Hochsommer zur Ferienzeit… Wer liebt das nicht? Wenn Ella dann mal gedenkt endlich abends einzuschlafen, was momentan zwischen 22-23Uhr der Fall ist, habe ich noch maximal 30Minuten für mich, bevor ich selbst zusammenbreche wie ein Kartenhaus. Der Haushalt bleibt dabei leider auf der Strecke. Meinen Mann stört das Gott sei Dank nicht. Oder sagen wir besser, es hat ihn nicht zu stören.

In den kommenden Tage muss meine Schwester mit ran, denn Oma und Opa sind ausgerechnet jetzt in den Urlaub an die Ostsee gefahren. Ein denkbar ungünstiges Zeitfenster, oder auch nicht, denn so werden wir übers Wochenende den Urlaubern einen Kurzbesuch in der Ferienwohnung abstatten.

Und in Woche 3 bin ich leider beruflich gar nicht im Lande. Da darf dann auch wirklich nichts schief gehen, denn diese Woche teilen sich mein Mann und meine geschätzte Schwiegermutter. Ich bete, dass es keine Dienstplanänderungen bei meinem Mann oder plötzliche Schwächelein bei Papa-Oma gibt. Andernfalls bin ich geliefert.

Drückt mir die Daumen.

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Foto: www.merzig.de

Das neue Heim und wie es sich „ausserhalb“ lebt

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber wir sind immer noch ohne WLAN im neuen Haus dank es eines grossen Anbieters in Magenta. Aber mittlerweile habe ich andere Mittel und Wege gefunden Mamaland endlich mit neuen Beiträgen zu füttern. Der Umzug in unser Häuschen liegt nun schon zwei Wochen zurück und es fühlt sich, und sieht teilweise auch noch so aus, als wäre es erst 2 Tage her. Vieles konnte ich schon nett herrichten, aber es fehlt noch an vielen Ecken und Enden. Ach, und die Küche steht nun auch endlich und ist, bis auf den Geschirrspüler, voll funktionstüchtig. Aber was solls, dann waschen wir erstmal mit der Hand ab, wir haben ja sonst nichts zu tun. Eines kann ich sicher sagen, nie wieder Ikea-Küche. Sorry, aber das konnte ich mir leider nicht verkneifen. Sicher hat dieses Möbelhaus viel Gutes zu bieten, aber die Küchenplanung und der Aufbau durch den Fachmann gehören wohl nicht dazu.

Alles in allem ist das Leben „da draussen“ wirklich schön. Der Heimweg fühlt sich an, als würde man in sein Ferienhäuschen fahren. Auch wenn ich den Begriff „Entschleunigung“ furchtbar finde, so muss es das wohl sein. Man entflieht jeglicher Grossstadthektik und fühlt sich insgesamt zu Hause entspannter. Das kann ich von meinen fast vierzig Jahren im Zentrum der Hauptstadt nicht behaupten. Das liegt sicher auch daran, dass der Garten vor der Tür ist und das Leben in der warmen Jahreszeit zum größten Teil draussen stattfindet. Ella planscht im Kinderpool, während ich mit der Hand abwasche… Ihre Meerschweinchen kann sie jederzeit auf der Wiese laufen lassen und mit Kreide die Terrasse bemalen. Ihre ersten Blümchen hat sie natürlich schon gesät. Und das Schulproblem, was in naher Zukunft in Berlin auf uns zugekommen wäre, ist auch gelöst. Die kleine nette Grundschule, die meine Nichte bereits besucht, ist fussläufig zu erreichen. Und Ella muss dafür keine Hauptstrasse überqueren. Yeaahhh. So einfach kann man eine Mama glücklich machen.

Aber nun ein paar kleine Eindrücke vom neuen Heim:

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Die Wand im Wohnzimmer und unsere geliebte Couch.

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Die Wand hinter der Couch hat sogar ein Fenster.

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Im Flur die minimalistische Kommode, die eigentlich ein TV-Möbelstück ist. Die Leuchter sind von H&M Home, die Buchstaben von Frau Fröhlich und die Vase ist von Ikea.

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Hier die Terrasse mit Gartenmöbeln von Ikea und im Hintergrund Ellas Tischchen.

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Ellas Bettchen das wir Second Hand ergattert haben. Die Pompoms sind von Party City.

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Mama hat aufgeräumt. Boxen und Körbe sind von rice.

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Im Bücherregal sieht es auch schon ganz geordnet aus.

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Die Familie ist auf dem Klavier unter der Treppe verewigt. Die Treppe möchte ich noch in weiss umlackieren lassen. Dieser Holz-Mix irritiert mich einfach.

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Und gleich an der Eingangstür Ziergras. Ostseedünenfeeling pur 😉

So, ich werde weiter fleissig im Häuschen alles herrichten und kann sicher sagen, auch wenn ich die Stadt verlassen habe, ich bin und bleibe ein echter Berliner!